Es gilt für fünf Jahre ab Inkrafttreten des Gesetzes die Miete vom 18.06.2019.

Eine höhere Miete als die vom 18.06.2019 ist verboten. Mieterhöhungen, auch Staffel- oder Indexmieterhöhungen, die seit dem 18.06.2019 wirksam geworden sind, dürfen ab Inkrafttreten des Gesetzes bei der Mietforderung nicht mehr berücksichtigt werden. Erst ab dem 01.01.2022 kann die Miete um maximal 1,3 % erhöht werden, wenn dadurch die Mietobergrenzen nicht überschritten werden. Der/die Vermietende muss Ihnen nach Inkrafttreten des Gesetzes auf Ihr Verlangen die zulässige Miethöhe mitteilen.

Wenn der/die Vermietende ggf. auch trotz einer freundlichen Erinnerung an seine/ihre Pflichten eine höhere Miete als die vom 18.06.2019 verlangen sollte oder Sie nicht über die zulässige Miete informiert, wenden Sie sich an Ihr Bezirksamt.

Der/die Vermietende muss Ihnen innerhalb von zwei Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes unaufgefordert die zur Berechnung der Mietobergrenze maßgeblichen Kriterien mitteilen. Sofern die »eingefrorene« Miete vom 18.06.2019 mehr als 20 % über der zulässigen Mietobergrenze liegt, ist diese überhöhte Miete neun Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes verboten.

Wenn der/die Vermietende ggf. auch trotz einer freundlichen Erinnerung an seine/ihre Pflichten ab dem 23.11.2020 eine höhere Miete als die zulässige Mietobergrenze verlangen sollte, wenden Sie sich an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

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